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Für das beste Frauchen der Welt

Mara von Aram und Abra hat zur Blogparade aufgerufen. Das Thema lautet: „Mein Frauchen ist ein Superfruchen weil…“ Dazu können Rica und Bobby auch ihren Teil beisteuern,  und so machen wir gern bei der Blogparade mit. Außerdem haben wir heute noch ein kleines Jubiläum, denn dies ist der 50. Blogartikel. Also ruhig auch mal Zeit, Danke zu sagen, wenn auch in einer etwas anderen Form. 

SuperfrauchenAus Frauchens Sicht

Rica und Bobby sind die besten Hunde, die ich mir vorstellen kann. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen bereichern diese beiden Fellnasen unser Leben allein mit ihrer Anwesenheit. Seitdem Ich Hundehalterin bin, hat sich vieles verändert und das meiste zum Positiven. Manchmal wird mir allerdings auch bewusst, was mir in den vielen Jahren meines Lebens, die ich ohne Hund verbracht habe, entgangen ist. Ich habe viel gelernt durch die beiden. Ohne Rica und Bobby hätte ich mich niemals mit den vielfältigen Themen rund um die Hundehaltung beschäftigt. Ich tue sehr viel dafür, dass es den beiden gut geht. Von anderen habe ich nicht nur einmal folgenden Satz gehört: „Bei dir würde ich auch gerne Hund sein. “

Aus Hundesicht

Die Freude ist jeden Tag groß, wenn Frauchen von der Arbeit nach Hause kommt. Warum das so ist, das werden meine Hunde dir nun selbst verraten.

Darum ist unser Frauchen das beste Frauchen der Welt:

1. Sie hat uns das Leben gerettet

Rica: Es gab eine Zeit, da ging es mir gar nicht gut. Ich war so krank, dass ich schon auf dem Weg in den Hundehimmel war. Hätte Frauchen nicht so rasch gehandelt und wäre sie nicht so stark gewesen, dann wäre ich nur vier Jahre alt geworden. Es hat sehr lange gedauert, doch durch mein Frauchen bin ich wieder gesund geworden. Zwar gab sie mir immer so komische Tabletten, sagte aber, dass die sein müssen. Wahrscheinlich hatte sie recht, denn heute bin ich wieder ganz gesund. 

Bobby: Ich habe fast mein ganzes Leben auf der Straße in Rumänien verbracht. Täglich musste ich um mein Futter kämpfen. Je älter ich wurde, desto schwerer fiel mir das Leben auf der Straße. Menschen waren mir nicht immer wohlgesonnen, und damit habe ich heute noch zu kämpfen. 

Irgendwann wurde ich dann nach Deutschland geholt. Dort war ich zunächst in einem Tierheim. Bald sollte ich jedoch ein Zuhause finden. Seitdem geht es mir richtig gut. Ich muss mir keine Sorgen mehr machen, dass ich nicht statt werde, und es tut mir hier auch niemand weh. Frauchen passt immer auf mich auf. 

2. Sie bleibt cool, auch wenn wir ihr Schwierigkeiten machen

Rica: Hundeerziehung? Ganz ehrlich, manchmal geht mir die so am Popo vorbei. Dann schalte ich einfach auf Durchzug und mache, was mir gerade Spaß macht. Ist doch auch toll Dinge zu tun, die die Menschen verbieten. Da hab ich dann mal wieder ein schönes Loch im Garten gebuddelt, mich auf dem Spaziergang so richtig schön einparfümiert oder Frauchens Rückruf zwar mitbekommen, nur zurückgekommen bin ich nicht, weil ich keinen Bock dazu hatte. Doch was macht sie? Sie bleibt cool, während andere Leute ihre Hunde in der gleichen Situation erst mal minutenlang im bösen Ton zutexten. Ok, es ist auch schon vorgekommen, dass Frauchen geschimpft hat, aber diese Tage kann man zählen. Woher nimmt sie bloß diese Ruhe?

Bobby: Rica hat recht. Auch ich habe Frauchen bestimmt schon so manches Mal zur Verzweiflung getrieben. In den ersten Monaten habe ich oft nach beiden Menschen geschnappt und war besonders gegen Herrchen manchmal aggressiv. Das hatte aber nichts mit den beiden zu tun, sondern damit, dass es Menschen gab, die böse zu mir waren. Das hinterlässt Narben auf einer Hundeseele. Ich hatte nach all dem schon befürchtet, dass ich bald kein Zuhause mehr habe. Doch Frauchen ist cool geblieben. Sie hat mich verstanden und überlegt, wie sie mir helfen kann. Meine Angst vor Menschen ist nicht weg. Aber ich finde Menschen auch nicht mehr so schlimm, wie noch vor einiger Zeit.

3. Sie macht tolle Sachen mit uns

Rica: Es wird nie langweilig bei uns, denn Frauchen denkt sich immer tolle Sachen aus. So gibt’s auch oft beim ganz normalen Gassi gehen immer mal was Neues. Suchspiele, auf Steine springen, auf Baumstämmen balancieren oder einfach mal zusammen rennen (auch wenn Frauchen ziemlich langsam ist :-)). Manchmal fahren wir auch in einen Hundewald, wo wir dann  andere Vierbeiner treffen oder an den Hundestrand. Frauchen achtet aber auch sehr darauf, dass wir genug Ruhe und Schlaf bekommen. Das hält sie für sehr wichtig, auch wenn ich schlafen eher langweilig finde. 🙂

Bobby: Ich bin ja schon ein bisschen älter und muss nicht mehr so viel Action haben wie Rica. Ich liebe da eher die Gemütlichkeit. Faul herumliegen auf Frauchens Decke oder im Garten. Aber auch ich balanciere ganz gern mal oder suche nach Futter. All das kannte ich früher nicht.

4. Ihr ist es schnuppe, was die anderen sagen

Bobby: Ja, wir Hunde haben ein sehr feines Gespür und können sehr schnell herausfinden, ob ein Mensch uns freundlich gesonnen ist oder eher nicht. So durfte Frauchen sich gerade in der ersten Zeit nach meinem Einzug oft gemeine Sachen über mich anhören. „Warum habt ihr euch denn so einen Hund geholt?“ „Den würde ich ja wieder zurückgeben.“ oder „Mit dem Hund habt ihr aber Pech gehabt.“ – Das sind wirklich böse Sachen und ich hatte echt Angst, dass Frauchen auf die anderen hört und ich wieder weg muss. Aber Frauchen hält von Anfang an zu mir. Es hat sie zwar geärgert und es ärgert sie auch heute noch, wenn so etwas kommt. Aber ich bin ihr wichtiger. „Ich pfeif auf deren Meinungen“, sagt sie.

5. Sie ist immer für uns da

Rica: Unserem Frauchen ist es wichtig, dass es uns gut geht, und das spüren wir. Wir können uns auf sie verlassen. Auch wenn es uns nicht gut geht, können wir immer zu ihr kommen. Frauchen kann uns durch alle Schwierigkeiten helfen.

Bobby: Ich habe große Angst vor Gewitter und einmal im Jahr ist ja dieser Tag, wo viele Menschen durchknallen und so entsetzlichen Krach machen müssen. Dann krabbel ich immer zu Frauchen unter die Decke – und alles ist nur noch halb so schlimm.

Schlusswort

Da muss ich jetzt Rica und Bobby einfach mal Danke sagen. Aber für mich ist das, was ich für die beiden tue einfach nur selbstverständlich, denn ich liebe diese Hunde so sehr.

Danke sage ich an dieser Stelle auch all denjenigen, die hier regelmäßig vorbei schauen und auch fleißig kommentieren. Ich konnte es vor ein paar Tagen selbst kaum glauben, dass es nun schon 50 Blogartikel sind, die ich für euch geschrieben habe. Doch dies ist noch lange kein Grund, auszuruhen und so sage ich: „Auf die nächsten 50 🙂 “

 

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